Feige

feige

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frucht
Erntezeit: Frühling bis Spätsommer
Größter Produzent: Türkei

Feigen wach­sen an bis zu zehn Meter hohen Feigenbäumen. Die Früchte benö­ti­gen Sonne und Wärme um sich zu ent­wi­ckeln, des­halb fin­det man sie (haupt­säch­lich) nur in war­men Regionen. Die Frucht ist eigent­lich der Blütenstand, eine Anordnung vie­ler klei­ner Blüten, die mit­ein­an­der ver­bun­den sind. Diese Blüten bil­den einen klei­nen “Beutel” der nach und nach grö­ßer wird. Die Feige ist also eine Scheinfrucht.

Herkunft
Die Heimat des Feigenbaums, der zu den Maulbeergewächsen zählt, wird in Vorderasien ver­mu­tet. Sicher ist, dass er eine der ältes­ten Nutzpflanzen der Welt ist. In der Antike gal­ten Feigen als wich­ti­ges Grundnahrungsmittel und auch heu­te spie­len die Früchte, vor allem im Mittelmeerraum, eine gro­ße Rolle auf den Speiseplänen. Hauptanbaugebiete sind Spanien, Algerien, die Türkei, Griechenland, Italien und Portugal. Die ame­ri­ka­ni­sche Sorte Calymirna stammt in der Regel aus Kalifornien.

Die klei­nen, bir­nen­för­mi­gen Feigen-Früchte kön­nen sich, je nach Sorte, im Erscheinungsbild etwas unter­schei­den. Die Haut ist ent­we­der gelb, grün, vio­lett oder rot­braun. Auch das Fruchtfleisch kann in der Farbgebung von weißlich-rosa bin hin zu einem kräf­ti­gen rot vari­ie­ren. Es ent­hält sor­ten­ab­hän­gig vie­le oder nur sehr weni­ge klei­ne Kerne, die aber in jedem Fall ess­bar sind.

Das steckt drin
Feigen ste­cken vol­ler gesun­der Stoffe. Neben reich­lich Fruchtzucker und Ballaststoffen brin­gen sie auch noch Eisen, Kalium und Calcium sowie ver­schie­de­ne Vitamine mit. Sie gel­ten als blut­rei­ni­gend und vor allem ver­dau­ungs­för­dernd. Bei getrock­ne­ten Feigen ist die Konzentration der Inhaltsstoffe sehr viel höher als bei fri­schen und somit auch ihre Wirkung und ihr Energiegehalt.

 

Quellen
“Von A wie Ananas bis Z wie Zwiebel” Florence Guiraud
www.esse-und-trinken.de

 

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