Granatapfel

Frucht
Erntezeit: September bis Dezember
Größter Produzent: Indien

Der Granatapfel ist die Frucht des Granatapfelbaumes. Er sieht ein biss­chen wie ein Apfel aus und hängt an einer Art Stiel vom Baum her­ab. Eine dicke, rot-orange Schale umschließt meh­re­re Kammern mit etwa 500 Kernen. Übrigens kommt das Wort Granatapfel aus dem Lateinischen: “Malum gra­na­tum” heißt “Apfel mit Kernen”. Dank der dicken Schalenkann man Granatäpfel bequem trans­por­tie­ren und lan­ge lagern. Im Orient Verwender man den Saft der Schale, um Teppiche zu fär­ben.

Ursprung
Die Heimat des Granatapfels liegt wahr­schein­lich in Westasien ( ver­mut­lich im Iran). Er wur­de zur Römerzeit und auch zur Zeit der ara­bi­schen Eroberungen ange­pflanzt. Da sein Fruchtfleich viel Flüssigkeit ent­hält, war er ein belieb­tes Obst für Reisende. Die Europäer haben ihn in die Karibik und nach Südamerika gebracht. Heute baut man Granatapfelbäume haupt­säch­lich in Indien, im Iran, in der Türkei und Spanien.
Der Anbau von Granatäpfeln war für die Mauren so wich­tig, dass sie im 10. Jahrhundert die Stadt Granada (das heißt Granatapfel) danach benann­ten.

Rezepte mit Granatapfel:
Kürbisspalten mit Ziegenfrischkäse & Granatapfelkernen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.